15.12.2021   |   News

KVD TrendRadar: „Subscription-Modelle“ werden das dominierende Service-Geschäftsmodell

Mit dem KVD TrendRadar bringen wir eine neue Sichtweise in die Diskussion: Statt mit der Frage "Was haben Service-Unternehmen in der Vergangenheit getan, um erfolgreich zu sein?" die Vergangenheit zu analysieren, blicken wir mit der Frage "Womit müssen sich Service-Unternehmen in den kommenden Jahren befassen, um erfolgreich zu werden oder zu bleiben?" mit Ihnen zusammen in die Zukunft.

10 Thesen, 10 Einschätzungen! Über 450 Teilnehmer:innen, Service-Expert:innen aus unterschiedlichen Branchen und Unternehmensgrößen, haben Ihr Wissen und Ihre Erfahrung mit uns geteilt. Ihre Einschätzungen liefern einen Trend darüber, welche Themen das Servicebusiness in den kommenden Jahren dominieren werden. Wir stellen Ihnen ab heute hier wöchentlich die Ergebnisse zu den einzelnen Thesen vor.

These 2 lautete „‘Subscription-Modelle‘ werden das dominierende Service-Geschäftsmodell“

Die Entwicklung hin zu Subscription-Geschäftsmodellen sehen auch die Teilnehmer:innen der Befragung. Rund 67 Prozent (n = 220) stimmen dieser These „voll“ oder „eher“ zu.

Allerdings zeigen sich hier teils große Unterschiede in den Branchen: Im Bereich der IT-Branche sind Subscription-Geschäftsmodelle bereits etabliert, wohingegen andere Branchen wie der Maschinen- und Anlagenbau bei diesem Thema noch in der Entwicklungsphase sind. Dabei muss jedoch auf das Verständnis eines Subscription-Geschäftsmodells eingegangen werden. Ein Service-Level-Agreement mit quartalsweisen oder jährlichen Zahlungen ist der erste Schritt auf dem Weg zum Subscription-Anbieter. In weiteren Ausbaustufen des Subscription-Geschäftsmodells wird das Asset mit in das Leistungsangebot aufgenommen und eine kontinuierliche Produktivitätssteigerung angestrebt. Dabei stellen die erfassten individuellen Anforderungen des Kunden die Basis der Leistungssteigerung dar. Dies ist nur durch eine Vernetzung von Anbieter und Kunden möglich, um daten- und nutzungsbasiert zu lernen und zu verstehen, was tatsächlich benötigt wird. Bei der Umsetzung dieser Geschäftsmodelle müssen sich die Anbieter die Frage stellen, wie tief sie sich in die Wertschöpfung ihrer Kund:innen integrieren können und welche Risiken sie zu übernehmen bereit sind. In einem Pay-per-Use-Modell wird die tatsächliche Nutzung einer Leistung bzw. eines Service in Rechnung gestellt, was vergleichsweise wenig Risiko für den Anbieter bedeutet. Im Rahmen eines Pay-per-Success-Modells ist der Anbieter jedoch deutlich tiefer in die Wertschöpfung seines Kunden eingebunden und wird in Abhängigkeit des ökonomischen Erfolgs bezahlt.

Die Ergebnisse zu allen 10 Thesen finden Sie in der ersten Ausgabe des KVD TrendRadars, welches Sie kostenfrei herunterladen können.

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