18.02.2020   |   Blog

Datengetriebenes Marketing: Lust oder Frust?

Welche Auswirkungen haben neue Technologien und Daten auf die Rolle von Marketingspezialisten? Um dies herauszufinden, befragte die Kommunikationsagentur Allison+Partners je 250 Marketingverantwortliche in Deutschland und Großbritannien. Sämtliche Ergebnisse können hier heruntergeladen werden, eine Zusammenfassung liefert Ihnen der KVD:

• 87 Prozent der Befragten behaupten, dass die Datennutzung in ihrer Abteilung etwas oder weit über dem Durchschnitt liege. Dies steht im Widerspruch zu anderen Untersuchungen, die nachweisen, dass Marketingverantwortliche nach wie vor Schwierigkeiten haben, Erkenntnisse aus der verfügbaren Datenflut zu gewinnen.

• Marketingverantwortliche halten sich eher an traditionelle Methoden der Datenerhebung und -analyse. Befragungen von Kunden und potenziellen Kunden sind mit 44 Prozent die wichtigste Datenquelle, gefolgt von allgemeinen Social-Listening-Methoden (41 Prozent) und Einsichten in Kundeninteraktionen (38 Prozent).

• Fast alle Befragten (98 Prozent) geben an, dass sie Schwierigkeiten hinsichtlich der Verbesserung datengetriebenen Marketings erwarten.

• Die größten Hindernisse beim Ausbau sind Datensilos innerhalb von Unternehmen (45 Prozent), gefolgt von den Kosten für Technologie und Plattformen (39 Prozent) und dem Mangel an Mitarbeitern mit den entsprechenden Fähigkeiten (38 Prozent).

• 71 Prozent der Marketingexperten haben bereits in KI-gesteuerte Kundenplattformen investiert, 21 Prozent planen, dies in den nächsten zwei Jahren zu tun.