23.06.2020   |   Blog

Deutschland hinkt beim Employer Branding hinterher

Für eine aktuelle Studie hat die internationale Employer-Branding-Beratung Universum 1.600 Marketing-, HR- und Talent-Acquisition-Manager sowie Recruiting- und Ressourcing-Professionals weltweit befragt, darunter 132 aus Deutschland. Die Ergebnisse zeichnen kein gutes Bild vom deutschen Arbeitgebermarketing: Im internationalen Vergleich schneidet Deutschland unterdurchschnittlich ab.

  • In jedem zweiten deutschen Unternehmen hat das Thema Employer Branding hohe oder höchste Priorität in der Personalabreit - unter den 90 attraktivsten Arbeitgebern der Welt ist dies jedoch bei 89 Prozent so.
  • Nur jedes dritte Unternehmen in Deutschland weiß überhaupt, wie es von Bewerbern und Mitarbeitern wahrgenommen werden möchte. Weltweit hat dies bereits jedes zweite Unernehmen festgelegt, bei den attraktivsten Arbeitgebern sind es soger 76 Prozent.
  • Nur jeder zehnte Employer-Branding-Experte in Deutschland hält Start-ups für eine ernstzunehmende Konkurrenz bei der Mitarbeitersuche - von den internationalen Top-Arbeitgebern sehen das 38 Prozent so.
  • 85 Prozent der weltweit attraktivsten Arbeitgeber räumen Diversität einen hohen Stellenwert im Recruiting ein - in Deutschland steht personelle und soziale Vielfalt nur bei 16 Prozent der Personalverantwortlichen auf der Agenda.
  • In einer Sache sind Top-Arbeitgeber und deutsche Unternehmen sich jedoch einig: Das mit Abstand wichtigste Argument in der Arbeitgeberkommunikation ist ein inspirierendes Unternehmensziel.