29.01.2020   |   News

Studie: Ausfälle von Handhelds verursachen Frust und Kosten

Ob Auslieferungsfahrer, Lagerarbeiter, Einzelhändler oder Mitarbeiter von Notfalldiensten: Ausfälle von Handheld-Geräten können für Frust sorgen und verursachen hohe Kosten für die Unternehmen. Laut einer aktuellen Studie, die Opinion Matters im Auftrag von Panasonic Business durchgeführt hat, fallen Handhelds mit Barcodelesern im Durchschnitt mehr als 1,7 Mal pro Jahr* aus und die Reparatur oder der Ersatz dauern 3,3 Tage oder mehr.

Über 71 Prozent der Befragten waren der Ansicht, dass ihr Handheld-Gerät häufiger ausfällt als die anderen Geräte, die sie benutzen. Allerdings räumten sie auch ein, die Geräte angesichts eines generell hohen Zeitdrucks im Arbeitsumfeld nicht gerade mit Samthandschuhen anzufassen. Die Befragten gaben dabei an, dass Geräteschäden durch viele verschiedene Ursachen entstehen: 38 Prozent nannten als Ursache, dass das Gerät fallen gelassen wurde. Bei 28 Prozent wurde es in heißer Umgebung zurückgelassen, bei 33 Prozent funktionierte es einfach nicht mehr. Bei 23 Prozent wurde es ins Wasser fallen gelassen, bei genauso vielen wurde es von einem Fahrzeug überrollt. Flüssigkeit über das Gerät geschüttet wurde bei 18 Prozent, in kalter Umgebung zurückgelassen wurde es bei acht Prozent.

Die häufigsten Schäden aufgrund dieser Vorfälle waren Akku- (38 Prozent), Tasten- (21 Prozent) und Touchscreenprobleme (36 Prozent) bis hin zum Ausfall des Barcodelesers (21 Prozent). Bei 19 Prozent war es ein kaputter Bildschirm, bei 32 Prozent funktionierte das Gerät nicht mehr richtig.

Auch wenn die Handheld-Geräte korrekt funktionierten, fanden mobile Mitarbeiter ihre Handhabung auf Grund folgender Nutzungshürden dennoch frustrierend.

Als ärgerlichste Einschränkungen wurde ein langsamer oder ungenauer Barcodeleser genannt (21 Prozent). Dass das Gerät nicht mit Handschuhen bedienbar war, bemängelten 19 Prozent. Zu schwer war das Gerät 13 Prozent, zu kurze Akkulaufzeiten frustrierten 20 Prozent. Weitere Gründe waren schlechtes Produktdesign mit acht Prozent und geringe Bildschirmempfindlichkeit mit ebenfalls acht Prozent.

Die am dringlichsten gewünschten Verbesserungen am Design waren eine kratzfeste Beschichtung 37 Prozent), ein gut lesbarer Bildschirm (29 Prozent), eine leichte Reinigung (27 Prozent), Hand- oder Schultergurt (25 Prozent), eine wärme-reflektierende Beschichtung (24 Prozent) und Hot-Swap-fähige Akkus (23 Prozent).

Würden diese Verbesserungen umgesetzt und ihr Handheld wäre perfekt auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten, dann hätte das nach Überzeugung der Befragten enorme Produktivitätssteigerungen zur Folge. Nach ihren Schätzungen wären sie im Durchschnitt 42 Prozent produktiver. Jan Kämpfer, General Manager für Marketing bei Panasonic Mobile Solutions Business Division in Europa, sagt: „Ohne Zweifel verursacht die Arbeit mit derzeitigen Handheld-Geräten bei mobil arbeitenden Mitarbeitern hohen Frust. Diese Probleme demotivieren jedoch nicht nur die Belegschaft, sondern haben auch enorme Auswirkungen auf die Kosten und den Kundenservice der betreffenden Unternehmen.“

Er fährt fort: „In den Branchen, die Handheld-Barcode-Scanner einsetzen, ist der Druck hoch, denn jede Sekunde zählt. Die Arbeitsumgebung ist zudem oft schwierig und exponiert, was sich auf die Zahl der Geräteunfälle und die Ausfallraten auswirkt. Daher ist es wichtiger denn je, dass IT-Entscheider verstehen, welche Faktoren des Gerätedesigns die größten Auswirkungen auf Mitarbeiter und Unternehmen haben – darunter ein ergonomisches Design für ein minimiertes Gesundheitsrisiko, robuster Schutz und Technologien wie bei Tageslicht lesbare Bildschirme und Hot-Swap-fähige Akkus.“

Eine Zusammenfassung der Studie zu Studie „Handheld Troubles“ kann hier heruntergeladen werden:
https://business.panasonic.de/mobile-it-solutions/handheld-troubles-2020

Tipp: Am 4. Februar 2020 findet in Düsseldorf das 9. Panasonic IT Solutions Forum statt. Alle Infos hier: https://www.panasonic-it-solutions-forum.de/