01.07.2020   |   Pressemitteilung

Data Driven Services: Die wichtigsten Trends und Zahlen aus dem Service

Data Driven Services werden für die Portfolio-Entwicklung von produzierenden Unternehmen wie für Dienstleister immer wichtiger. Nur mit dem Einbeziehen neuer Technologien und der Sicherung zukunftsweisender Kompetenzen im Service haben Unternehmen eine Marktchance. Das zeigen verschiedene Erhebungen und Umfragen zu Trends und Themen im Service. Die wichtigsten Kennzahlen dazu hat der Service-Verband KVD e. V. zusammengestellt.

Was sind die TOP3 Kompetenzen von Service-Mitarbeitern heute und in der Zukunft?

Der Frage nach den TOP3 Kompetenzen von Service-Mitarbeitern ist der KVD Service Survey nachgegangen. Ergebnis: Heute sind vor allem technisches Wissen (70,6 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (64,7 PRozent) und Kundenorientierung (58,8 Prozent) relevant. In Zukunft werden das IT-Kenntnisse (61,8 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (57,3 Prozent) und Kundenorientierung (55,9 Prozent) sein.

Umsatzanteil datenbasierter Services steigt

Der Umsatzanteil datenbasierter Services fällt heute noch gering aus. Im Jahr 2015 betrug der Umsatzanteil dieser Services laut KVD-Service-Studie bei lediglich 16 Prozent der Unternehmen über 10 Prozent. Dieser Anteil ist im Zeitraum von 3 Jahren um 5 Prozentpunkte auf 21 Prozent gestiegen. Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung des Anteils der Unternehmen, die gar keinen Umsatz mit datenbasierten Services erzielen. 2015 zählten zu dieser Gruppe noch 46 Prozent der Unternehmen. Dieser Wert hat sich mehr als halbiert und ist auf 21 Prozent im Jahr 201 gesunken. Dies unterstreicht, dass gerade in den letzten Jahren die Bedeutung von datenbasierten Services stark zugenommen hat und infolge dessen allmählich immer mehr Unternehmen ihr Leistungsspektrum darum ergänzen.

Auf- und Abschwung des Blockchain-Hypes: Zahl der Gründungen und Patente 2014-2018

Die Blockchain-Technologie ist seit einigen Jahren in der Diskussion, entwickelte sich zum Hype und flacht jetzt wieder ab. Blockchain-Experten freut das, weil sich dadurch die Technologie ergebnisorientierter entwickeln lässt. Wie stark das Interesse an Blockchain ist, zeigt die Zahl der angemeldeten Patente mit Blockchain-Bezug. Wurden 2014 noch 226 Patente angemeldet, lag die Zahl 2017 bei 1631 Patenten und 2018 bei 4673 Patenten. Betrachtet man den Abschwung des Hypes, genügt ein Blick auf die Gründungen im Blockchain-Umfeld. Von 207 Gründungen 2015 ging es hoch auf 777 Gründungen im Jahr 2017 und flachte wieder ab auf 317 Gründungen in 2018.

Welche Erlösmodelle beim Vertrieb von klassischen Services und Smart Services spielen eine Rolle?

Beim Vertrieb von Services und Smart Services stellen die Erlös- und Preismodelle einen der wichtigsten Erfolgstreiber dar. Unternehmen stehen vor der zentralen Fragestellung, mit welchen Bezahlmodellen und welchen Preismodellen sie dem Kunden ihre Leistungen anbieten. Im traditionellen transaktionsbasierten Geschäft kauft der Kunde einmalig ein Produkt, wodurch er das Eigentum an diesem erwirbt. Gerade im produktzentrierten Bereich wird hierbei von den meisten Unternehmen ein kostenbasiertes Preismodell (Cost-Plus) verwendet. Im Dienstleistungsbereich werden darüber hinaus bereits Lizenzen, Wartungsverträge und Service-Level-Agreements (SLA) vielfach eingesetzt. Dies belegen auch die Ergebnisse der Service-Studie. 76 Prozent der Top-Performer und 54 Prozent der Follower verwenden Lizenz- und Wartungsverträge.

HINWEIS AN DIE REAKTIONEN:
Bei Interesse an weiteren Zahlen, Daten und Fakten zum Thema wenden Sie sich direkt an Alexandra Engeln.