27.08.2020   |   Pressemitteilung

Potenziale in Sachen Nachhaltigkeit: Die wichtigsten Trends und Zahlen dazu aus dem Service

Nachhaltigkeit ist ein heute fest im Bewusstsein der Menschen verankertes Handlungsprinzip. Wir verbinden mit Nachhaltigkeit oft einen Umweltaspekt, doch bei Nachhaltigkeit gilt es in größeren Dimensionen zu denken: natürlich ökologisch, aber auch ökonomisch und sozial. Das betrifft in vielfältiger Weise auch den Service, der sich praktisch immer in diesen drei Dimensionen bewegt. Das zeigen verschiedene Erhebungen und Umfragen zu Trends und Themen im Service. die wichtigsten Kennzahlen dazu hat der Service-Verband KVD e. V. zusammengestellt.

Der Strommix in Deutschland - immer regenerativer

Der Strommix in Deutschland wird immer regenerativer - das zeigt die Erhebung des Fraunhofer ISE aus Dezember 2019. Danach wird fast die Hälfte von erneuerbaren Energien bestritten. Ganz vorne liegt dabei die Windenergie mit 24,5 Prozent, dann die Photovoltaik mit 9,1 Prozent, Biomasse mit 8,6 Prozent und Wasserkraft mit 3,8 Prozent. Auf der andern Seite haben wir die fossilen Energieträger und die Atomkraft, hier unter anderem mit 19,8 Prozent Braunkohle, 9,5 Prozent Steinkohle, 10,5 Prozent Erdgas und 13,8 Prozent Kernenergie.

Das sind die Business-Potenziale im Umweltschutz

Wer aktiv Klimaschutz betreiben möchte, kann das in verschiedenen Bereichen tun. Wo stecken Potenziale, wo wird Buisness betrieben? Das hat das Statistische Bundesamt ermittelt. Die aktuellen Zahlen von 2020 sehen den Klimaschutz mit 64 Prozent weit vorne, gefolgt von Abwasserwirtschaft und Luftreinigung mit jeweils 11 Prozent, der Lärmbekämpfung mit 6 Prozent, der Abfallentsorgung mit 5 Prozent und sonstigen Maßnahmen mit 4 Prozent.

Werkstoff-Zusammensetzung eines Brennstoffzellen-Fahrzeugs

Was steckt eigentlich in so einem Brennstoffzellen-Fahrzeug? Das hat Mercedes einmal anhand des GLC F-Cell zusammengestellt. 44,2 Prozent sind Stahl und Eisenwerkstoffe, 18,1 Prozent Leichtmetalle, 20,2 Prozent Polymerstoffe. Mit weitem Abstand folgen Buntmetalle (4,8 Prozent), Sondermetalle mit 1,6 Prozent sowie Betriebsstoffe und Hilfsmittel mit 2,7 Prozent, Elektronik mit 0,2 Prozent und Prozesspolymere mit 1,6 Prozent.

Homeoffeice-Nutzung und -Potenzial in Branchen verschieden

Schauen wir auf die soziale Nachhaltigkeit - wie steht es aktuell um die Homeoffice-Nutzung und das -Potenzial in den verschiedenen Branchen? Genutzt wird es vor allem bei Freiberuflern, Finanzen und Versicherungen, Energie und Verwaltung. Die Potenziale sind aber in eben diesen Bereichen auch am größten, vor allem bei Finanzen und Versicherung wäre eine noch größere Verlagerung denkbar - anders als bei der Land- und Forstwirtschaft, wo nicht nur wenig Homeoffice genutzt wird, sondern auch wenig weiteres Potenzial vorhanden ist, wie das info Institut zeigt.

Die positiven Aspekte beim Homeoffice liegen übrigens für 78 Prozent darin, keinen Arbeitsweg zu haben. 63 Prozent freuen sich über eine freie Arbeitsplatzgestaltung, 50 Prozent sind glücklich, keinen Dresscode beachten zu müssen. Für 43 Prozent ist einfach wichtig, keinen Stress zu erleben, zeigt eine aktuelle Umfrage aus Juni 2020 von YouGov.

HINWEIS AN DIE REDAKTIONEN:

Bei Interesse an weiteren Zahlen, Daten und Fakten zum Thema wenden Sie sich direkt an Alexandra Engeln.