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Serviceorganisationen arbeiten längst nicht mehr nur mit eigenen Teams. Montagepartner, Händler oder externe Servicetechniker übernehmen Aufgaben direkt beim Kunden. Damit wächst allerdings auch eine zentrale Herausforderung: Wie lässt sich sicherstellen, dass alle Beteiligten über aktuelles Wissen verfügen und für ihren konkreten Einsatz qualifiziert sind?

Denn wenn Servicepartner vor Ort erst Informationen suchen oder Rückfragen stellen müssen, wird aus einem Wissensthema schnell ein operatives Problem. Einarbeitungszeiten steigen. Der interne Support wird stärker beansprucht. Unterschiedliche Arbeitsweisen können zu Fehlern oder Nacharbeit führen.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur: Wo stellen wir Wissen bereit? Sondern auch: Wer benötigt welches Wissen für welche Tätigkeit und, wie lässt sich die entsprechende Qualifikation verlässlich nachweisen?

Vom Kursangebot zur steuerbaren Qualifizierung

Genau hier setzt eine digitale Service-Akademie an. Statt Schulungsinhalte lediglich zentral abzulegen, werden Zielgruppen, Lernwege und Berechtigungen systematisch miteinander verbunden.

Das wird besonders relevant, wenn ein Partnernetz wächst. Nicht jeder benötigt dieselben Inhalte oder darf dieselben Tätigkeiten ausführen. Gleichzeitig muss die Qualifizierung für die Serviceorganisation steuerbar bleiben.

Wie das in der Praxis funktionieren kann, zeigt das KVD Online-Expertenforum am 25. November von 10 bis 11 Uhr.

Die chemmedia AG zeigt am Beispiel einer digitalen Service-Akademie, wie sich interne Teams und externe Montagepartner mithilfe der Lernplattform Eurekos gezielt qualifizieren lassen. Im Mittelpunkt stehen die strukturierte Bereitstellung von Wissen, der Aufbau rollenbasierter Lernwege sowie die Organisation von Zertifizierungen und Qualifikationsnachweisen.

Dabei wird deutlich, wie Unternehmen eine gemeinsame Qualifizierungsstruktur schaffen können, die unterschiedliche Zielgruppen berücksichtigt und mit einem wachsenden Partnernetzwerk skalierbar bleibt.

Was lässt sich auf die eigene Serviceorganisation übertragen?

Im Online-Expertenforum bleibt es nicht bei der Vorstellung einer Lernplattform. Die chemmedia AG zeigt, welche organisatorischen und technischen Voraussetzungen eine digitale Service-Akademie benötigt und wie sich ein solches Modell auf unterschiedliche Serviceorganisationen übertragen lässt.

Dabei geht es bspw. um die Frage, wann Prozessoptimierung ausreicht und wann eine eigene Lernarchitektur für externe Partner sinnvoll wird. Auch Rollen und Rechte, Zertifizierungen, mobile Nutzung und Reporting spielen eine Rolle. Für den Einstieg wird bewusst kein groß angelegtes Transformationsprojekt vorausgesetzt: Ein möglicher Pilot kann mit einer relevanten Partnergruppe, einer kritischen Tätigkeit und wenigen Lernbausteinen beginnen. Die Wirkung lässt sich anschließend über definierte Service-KPIs überprüfen.

Damit richtet sich das Expertenforum insbesondere an Verantwortliche aus Service und After Sales sowie aus Technical Training, Product Support und Partner Management, die Wissen und Servicequalität auch über Unternehmensgrenzen hinweg steuern müssen.

KVD Online-Expertenforum am 25.11.2026 | 10.00 – 11-00 Uhr
„Wenn Servicepartner Wissen suchen statt Probleme lösen: Wie eine Lernplattform Lücken schließt, Fehler reduziert und Partner schneller einsatzfähig macht“

Infokasten

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/ 22.10.2026 – 10.00 Uhr: „End-to-End Prozesse im Service“

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