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Globale Unsicherheiten sind längst kein Ausnahmezustand mehr, sondern neue Realität: Geopolitische Spannungen, instabile Lieferketten, Cyberrisiken und Fachkräftemangel wirken gleichzeitig auf Unternehmen ein – und stellen etablierte Geschäftsmodelle zunehmend infrage.

In diesem Umfeld verändert sich die Rolle des technischen Service grundlegend. Service ist nicht mehr nur operativer Support, sondern entwickelt sich zum zentralen Stabilitätsfaktor für Unternehmen.

Eine gemeinsame Studie mit unserem Service Alliance Partner Roland Berger zeigt: 64% der befragten Unternehmen sehen ihr Servicegeschäft bereits als wichtigen Treiber der Unternehmensresilienz. Gleichzeitig bewerten viele ihre eigene Widerstandsfähigkeit gegenüber externen Risiken lediglich als moderat oder niedrig.

Diese Diskrepanz macht deutlich: Das Potenzial des Service ist erkannt – wird aber häufig noch nicht systematisch genutzt.

Resilienz entsteht nicht im Tagesgeschäft

Viele Service-Organisationen sind heute stark operativ geprägt: Ersatzteile, Wartung und Reparaturen sichern das Tagesgeschäft. Gleichzeitig bleiben strukturelle Schwächen bestehen:

  • Abhängigkeiten von globalen Lieferketten
  • Hoher Anteil an Vor-Ort-Einsätzen
  • Nicht skalierte digitale Serviceangebote
  • Regionale Konzentration von Umsätzen
  • Begrenzte personelle Ressourcen

Resilienz entsteht jedoch nicht durch operative Exzellenz allein. Sie erfordert gezielte Anpassungen im gesamten Service Operating Model.

Die zentralen Hebel für mehr Resilienz im Service

Die Studie identifiziert mehrere Handlungsfelder, die für eine resilientere Service-Organisation entscheidend sind:

  • Strategie: Klare Verankerung des Service in der Unternehmensstrategie
  • Serviceportfolio: Ausbau digitaler und skalierbarer Angebote
  • Organisation: Regionale Strukturen und „local for local“-Ansätze
  • Governance: Unterstützung durch das Top-Management
  • Prozesse & Systeme: Digitalisierung, Standardisierung und Integration

Unternehmen, die diese Hebel gezielt adressieren, können Service als stabilisierenden Faktor im Geschäftsmodell nutzen – insbesondere in volatilen Marktphasen.

KVD x Roland Berger Executive Roundtable 2026

Die zentrale Herausforderung für viele Unternehmen liegt nicht im „Ob“, sondern im „Wie“: Wie lässt sich Service systematisch so aufstellen, dass er zur Stabilität, Anpassungsfähigkeit und Zukunftssicherheit des Unternehmens beiträgt?

Genau hier setzen wir mit Roland Berger bei einem gemeinsamen Executive Roundtable an:

Service als Resilienz-Architektur
25.06.2026 | 11.00 – 16.00 Uhr
Frankfurt am Main

Im exklusiven Kreis von max. 30 Senior-Service-Entscheidern werden zentrale Fragestellungen vertieft:

  • Wie resilient ist das eigen Service-Operating-Model wirklich?
  • Welche strukturellen Risiken werden aktuell unterschätzt?
  • Welche Maßnahmen zahlen kurzfristig auf Stabilität und langfristig auf Wettbewerbsfähigkeit ein?

Die Teilnahmenden erhalten nicht nur Einblicke in die Studienergebnisse, sondern auch konkrete Impulse für die Weiterentwicklung ihrer eigenen Organisation – u.a. durch ein strukturiertes Self-Assessment und moderierte Breakout-Sessions.

Ihr Mehrwert auf einen Blick

Persönlich:

  • Standortbestimmung der eigenen Service-Organisation
  • Austausch mit einem kuratierten Kreis von Service-Entscheidern
  • Argumentationsgrundlage für strategische Entscheiden

Unternehmerisch:

  • Identifikation von Risikofeldern im Service
  • Konkrete Hebel zur Stärkung der Resilienz
  • Impuls für stabile Erlösmodelle und digitale Services
  • Priorisierte Handlungsansätze für die nächsten 12-24 Monate

Das Format richtet sich ausschließlich an Führungskräfte aus Anwenderunternehmen (Service-Leitungsebene und höher). Anbieter sind nicht zugelassen.

Als KVD-Mitglied ist die Teilnahme kostenfrei. Aufgrund der limitieren Plätze erfolgt die Vergabe nach dem Prinzip „first come – first serve“.

WICHTIGER HINWEIS:
Da die Teilnehmerzahl bewusst limitiert ist und wir mit festen Platzkontingenten planen, bitten wir um eine verbindliche Anmeldung. Bei unentschuldigtem Nichterscheinen behalten wir uns vor, eine No-Show-Gebühr in Höhe von 69,- € zu erheben.

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