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Die neue Ausgabe der ServiceToday ist erschienen. Unter dem Titel „Service ist auch People Business!“ beleuchtet das Fachmagazin des Service-Verbandes KVD eine Frage, die angesichts von KI, Automatisierung und Digitalisierung aktueller denn je ist: Welche Rolle spielen Menschen künftig im Service? Die Beiträge, Interviews und Kolumnen zeigen aus unterschiedlichen Perspektiven, warum Technologie zwar Prozesse verändert, exzellenter Service aber weiterhin von Menschen gestaltet wird.

Wenn über die Zukunft des Service gesprochen wird, stehen häufig technologische Entwicklungen im Mittelpunkt. Künstliche Intelligenz, Automatisierung, digitale Plattformen und neue Datenmodelle verändern die Art, wie Service organisiert und erbracht wird. Doch je stärker Technologie in den Arbeitsalltag einzieht, desto deutlicher wird eine andere Erkenntnis: Service bleibt ein Geschäft von Menschen für Menschen. Genau diesem Spannungsfeld widmet sich die aktuelle Ausgabe der ServiceToday.

Den Einstieg bildet ein Leitartikel von Fachbuch-Autor Christian Conrad über die Bedeutung von Mitarbeiterengagement im Service. Der Beitrag zeigt, warum Motivation, Identifikation und emotionale Bindung längst keine „weichen Faktoren“ mehr sind, sondern direkten Einfluss auf Servicequalität, Kundenbindung und Unternehmenserfolg haben.

Leif Steinbrinker von Fanomics greift diesen Gedanken in seiner Kolumne auf. Er argumentiert, dass die im Service gelebte Kultur aus Verantwortung, Zusammenarbeit und Kundenorientierung Vorbild für ganze Organisationen sein kann. Service wird dabei als gelebte Form von Verlässlichkeit und Wirksamkeit verstanden.

Einen spannenden Blick auf die Zukunft der Arbeit liefert das Interview von KVD-Redakteur Michael Braun mit dem Soziologen Florian Butollo. Er räumt mit der weit verbreiteten Vorstellung auf, dass künstliche Intelligenz menschliche Arbeit grundsätzlich ersetzt. Stattdessen beschreibt er, wie sich Tätigkeiten verändern und warum menschliche Fähigkeiten auch künftig unverzichtbar bleiben.

Direkt daran knüpft die Auswertung ausgewählter Ergebnisse des KVD TrendRadar 2025 an. Die Analyse zeigt, dass technologische Entwicklungen die Bedeutung des Menschen im Service nicht verringern, sondern neue Kompetenzen und Qualifikationen erforderlich machen.

Welche wirtschaftliche Bedeutung gut aufgestellte Serviceorganisationen haben, beleuchten Sebastian Feldmann, Markus Fournell und Dr. Jan Christian Bauer von Roland Berger. Sein Beitrag zeigt, wie Field Service zu einem Treiber für Kundenvertrauen, Umsatz und Profitabilität werden kann und warum Service längst ein strategischer Wertschöpfungsfaktor ist.

Mit der Frage, wie Innovation in Teams entsteht, beschäftigt sich ein Beitrag von BMW Designworks. Unter dem Begriff „Creative Friction“ stellt Expertin Tyler Starrine Strategien vor, mit denen unterschiedliche Perspektiven und konstruktive Konflikte gezielt genutzt werden können, um bessere Ideen und Lösungen zu entwickeln.

Der Faktor Mensch steht auch in weiteren Beiträgen im Mittelpunkt. Talunio zeigt die besondere Rolle von HR beim Aufbau tragfähiger Netzwerke in Unternehmen. Markus Eckstein von me Weiterbildung erläutert, warum moderne Führung mehr bedeutet als Management und weshalb Mitarbeitende heute Orientierung, Vertrauen und Entwicklungsmöglichkeiten erwarten.

Einen praxisnahen Blick auf den technischen Service liefert Thorsten Schlüter von LEMKEN. Er erklärt, warum Vertrauen, Beziehungspflege und Klarheit entscheidende Erfolgsfaktoren im Kundenkontakt bleiben – auch in einer zunehmend digitalisierten Servicewelt.

Abgerundet wird das Titelthema durch weitere Perspektiven auf Wachstum, Lernkultur und Organisationsentwicklung. Gemeinsam machen die Beiträge deutlich: Die Zukunft des Service entscheidet sich nicht allein durch Technologie. Sie entscheidet sich dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, Wissen teilen, Kunden begeistern und Veränderungen aktiv gestalten.

Die neue ServiceToday bietet damit zahlreiche Impulse für alle, die Service nicht nur effizienter, sondern vor allem menschlicher und erfolgreicher gestalten möchten. Die neue Ausgabe gibt es in gedruckter Form sowie als ePaper im Mitglieder-Bereich auf www.kvd.de.

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